Stellen Sie sich vor, Sie nehmen ein Medikament, das Ihnen Ihr Arzt verschrieben hat. Es hilft Ihnen gut, aber es ist teuer. Eines Tages bekommen Sie eine Packung, die genauso aussieht, aber einen anderen Namen trägt - und deutlich günstiger ist. Das ist kein Zufall. Das ist ein autorisiertes Generikum.
Was genau ist ein autorisiertes Generikum?
Ein autorisiertes Generikum ist genau das gleiche Medikament wie das teure Markenprodukt - von der Wirksubstanz bis zum Herstellungsverfahren. Der einzige Unterschied: Es trägt keinen Markennamen auf der Packung. Die FDA in den USA definiert es klar: Es ist identisch mit dem Original, nur ohne das Markenlogo. Das bedeutet, dass die gleiche Chemie, die gleichen Hilfsstoffe, die gleiche Form und die gleiche Wirksamkeit vorliegen. Es ist nicht nur „ähnlich“ - es ist identisch.
Diese Medikamente werden vom gleichen Hersteller produziert, der auch das Original herstellt. Oder er lizentiert die Formel an einen anderen Hersteller, der sie dann unter einem anderen Namen verkauft. Das ist der entscheidende Punkt: Während normale Generika eine eigene Zulassung brauchen, nutzen autorisierte Generika die bestehende Zulassung des Markenprodukts. Sie müssen nicht neu getestet werden. Sie sind einfach das Original ohne den Markennamen.
Warum gibt es autorisierte Generika?
Es klingt paradox: Warum sollte ein Pharmaunternehmen ein eigenes teures Medikament als günstiges Generikum verkaufen? Die Antwort ist strategisch. Sobald das Patent eines Medikaments abläuft, dürfen andere Firmen billige Generika auf den Markt bringen. Das führt oft zu einem Preissturz - und der Hersteller des Originals verliert große Teile seines Umsatzes.
Um das zu verhindern, starten viele Hersteller ein autorisiertes Generikum. Es erscheint entweder kurz vor oder direkt nach dem Eintritt der ersten Generika. Dadurch behält das Unternehmen einen Teil des Marktes. Patienten, die nach günstigeren Optionen suchen, greifen nicht zum Konkurrenzprodukt, sondern zum eigenen, günstigeren Angebot. So bleibt der Hersteller im Spiel - und verdient weiter Geld, ohne dass ein Konkurrent den Markt übernimmt.
Studien zeigen: Zwischen 2010 und 2019 wurden in den USA über 850 autorisierte Generika eingeführt. In drei von vier Fällen kam das autorisierte Generikum erst nachdem bereits ein traditionelles Generikum auf dem Markt war. Das ist kein Zufall. Es ist geplant.
Wie unterscheidet sich ein autorisiertes Generikum von einem normalen Generikum?
Das ist der Punkt, der viele verwirrt. Hier ist der klare Vergleich:
- Normales Generikum: Hat die gleiche Wirksubstanz, aber oft andere Hilfsstoffe (z. B. Füllstoffe, Farbstoffe). Muss durch eine Bioäquivalenzstudie nachweisen, dass es genauso wirkt wie das Original. Wird über einen eigenen Zulassungsantrag (ANDA) zugelassen. Ist in der FDA-Liste „Orange Book“ gelistet.
- Autorisiertes Generikum: Hat die exakt gleiche Formulierung - inklusive aller Hilfsstoffe. Keine neue Studie nötig. Nutzt die bestehende Zulassung des Markenprodukts (NDA). Ist nicht im Orange Book gelistet. Wird nur bei der FDA angemeldet, nicht neu zugelassen.
Das bedeutet: Ein autorisiertes Generikum ist medizinisch gesehen genau das, was Sie vorher eingenommen haben. Ein normales Generikum ist „gleichwertig“ - aber nicht identisch. Für manche Patienten macht das einen Unterschied. Besonders bei Medikamenten mit engem Wirkspektrum, wie Schilddrüsenhormonen, Epilepsie-Medikamenten oder Blutverdünnern, kann eine Änderung der Hilfsstoffe zu unerwünschten Reaktionen führen. Hier sind autorisierte Generika oft die sicherere Wahl.
Beispiele aus der Praxis
Einige bekannte autorisierte Generika:
- Colchicine (als Generikum von Colcrys)
- Methylphenidat ER (als Generikum von Concerta)
- Celecoxib (als Generikum von Celebrex)
- Levothyroxin (als Generikum von Unithroid)
Alle diese Produkte werden vom selben Hersteller hergestellt, der auch das Original produziert. Sie sehen anders aus - andere Farbe, andere Form, anderer Aufdruck - aber die Wirkung ist dieselbe. Das ist bewusst so, damit Apotheken und Patienten sie von der Markenpackung unterscheiden können.
Wie viel kostet ein autorisiertes Generikum?
Preise variieren stark. Aber typischerweise liegen autorisierte Generika zwischen dem Markenpreis und dem Preis von traditionellen Generika. Sie sind oft 15-25 % günstiger als das Original, aber manchmal teurer als die ersten traditionellen Generika, die nach der Patentablauf kommen.
Warum? Weil sie nur von einem oder zwei Herstellern angeboten werden - nicht von 10 wie bei einem starken Generika-Markt. Sobald viele Konkurrenten ins Rennen kommen, fallen die Preise weiter. Autorisierte Generika sind also eine Zwischenlösung - günstiger als das Original, aber nicht immer die billigste Option.
Für Patienten mit hohen Selbstbehaltkosten oder ohne vollständige Versicherungsabdeckung kann das trotzdem eine erhebliche Ersparnis bedeuten. Viele Apotheken bieten sie als Standardoption an, wenn der Arzt nicht ausdrücklich das Original verlangt.
Warum ist das für Patienten verwirrend?
Ein großer Teil der Probleme kommt von der Verwirrung. Sie nehmen seit Jahren ein Medikament mit einem bestimmten Aussehen. Plötzlich bekommen Sie eine andere Packung - vielleicht eine andere Farbe, andere Form, anderer Name. Sie denken: „Ist das noch das Gleiche?“
Das ist verständlich. Viele Patienten vertrauen dem Aussehen ihres Medikaments. Apotheker müssen hier oft erklären: „Ja, das ist genau das gleiche. Nur ohne den Markennamen.“
Ein weiteres Problem: Autorisierte Generika tauchen nicht in der offiziellen Liste der generischen Medikamente auf (Orange Book). Das bedeutet, Ärzte und Apotheker müssen extra darauf achten. Sie können sie nicht einfach über eine Standard-Generika-Liste abrufen. Das führt dazu, dass viele sie übersehen - oder gar nicht wissen, dass sie existieren.
Was bedeutet das für Sie als Patient?
Wenn Sie ein teures Medikament einnehmen, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker: „Gibt es ein autorisiertes Generikum dafür?“
Das ist kein „billiges“ Medikament. Es ist das Original - nur günstiger. Wenn Sie aufgrund von Hilfsstoffen Probleme mit normalen Generika hatten, ist das autorisierte Generikum oft die beste Alternative. Es vermeidet die Unsicherheit, die mit unterschiedlichen Formulierungen einhergeht.
Einige Krankenkassen bevorzugen autorisierte Generika, weil sie den Preis drücken, ohne die Wirksamkeit zu gefährden. Andere zahlen nur, wenn das billigste Generikum genommen wird. Hier lohnt es sich, nachzufragen - besonders wenn Sie schon einmal eine unerwünschte Wirkung hatten.
Wie finden Sie heraus, ob ein autorisiertes Generikum verfügbar ist?
Die FDA führt eine offizielle Liste der autorisierten Generika. Sie wird regelmäßig aktualisiert - die letzte Version stammt vom 10. Oktober 2025. Diese Liste ist online verfügbar, aber nicht immer leicht zu finden. Apotheken haben oft interne Datenbanken, die diese Medikamente markieren.
Ein simpler Weg: Suchen Sie den Namen Ihres Medikaments zusammen mit „authorized generic“ in einer vertrauenswürdigen Apotheken-App oder auf der Website der FDA. Oder fragen Sie einfach Ihren Apotheker: „Ist das ein autorisiertes Generikum?“
Einige große Apothekenketten wie CVS, Walgreens oder Rite Aid haben spezielle Kennzeichnungen für diese Produkte. Sie erscheinen oft als „Same as Brand“ oder „Identisch mit Markenprodukt“.
Die Zukunft: Wird das noch wichtiger?
Die Zahl der autorisierten Generika steigt weiter. Pharmaunternehmen nutzen sie als strategisches Werkzeug, um ihren Umsatz zu schützen, während gleichzeitig der Druck auf die Preise wächst. Regulierungsbehörden beobachten das genau - denn es stellt eine Grauzone im System dar.
Das Gesetz (Hatch-Waxman Act) wollte Wettbewerb durch Generika fördern. Aber autorisierte Generika können diesen Wettbewerb verlangsamen, indem sie den Markt vorzeitig „abfangen“. Experten diskutieren, ob das langfristig gut für die Patienten ist - oder ob es die Preise künstlich hochhält.
Was klar ist: Solange es diese Möglichkeit gibt, werden Hersteller sie nutzen. Und als Patient haben Sie das Recht, davon zu wissen. Es ist nicht nur eine Kostenfrage - es ist eine Frage der Sicherheit und der Transparenz.
Ist ein autorisiertes Generikum genauso wirksam wie das Original?
Ja. Ein autorisiertes Generikum enthält dieselbe Wirksubstanz, dieselbe Menge, dieselben Hilfsstoffe und wird im selben Werk hergestellt wie das Markenprodukt. Es ist medizinisch identisch. Die einzige Änderung ist der fehlende Markenname auf der Packung.
Warum ist ein autorisiertes Generikum manchmal teurer als ein normales Generikum?
Weil es oft nur von einem oder zwei Herstellern angeboten wird - nicht von vielen. Normale Generika werden von mehreren Firmen produziert, was den Preis drückt. Autorisierte Generika kommen oft früher auf den Markt, bevor der Wettbewerb voll ausbricht. Deshalb sind sie günstiger als das Original, aber nicht immer das billigste.
Kann ich ein autorisiertes Generikum einfach in der Apotheke bekommen?
Nicht automatisch. Der Arzt muss nicht explizit „autorisiertes Generikum“ verordnen. In vielen Fällen wird das Original oder ein normales Generikum verordnet. Fragen Sie Ihren Apotheker, ob ein autorisiertes Generikum verfügbar ist - besonders wenn Sie das Original bisher eingenommen haben und eine Änderung der Hilfsstoffe vermeiden möchten.
Wird ein autorisiertes Generikum von der Krankenkasse erstattet?
Ja, meistens. In Deutschland werden autorisierte Generika wie normale Generika erstattet, wenn sie in der Liste der zugelassenen Arzneimittel enthalten sind. Sie fallen unter die gleichen Regeln wie andere Generika. Die Kostenersparnis kommt oft direkt dem Patienten zugute, besonders bei hohen Selbstbehaltkosten.
Wie erkenne ich ein autorisiertes Generikum in der Apotheke?
Sie sehen oft ein anderes Aussehen - andere Farbe, andere Form, anderer Aufdruck. Der Name ist nicht der Markenname, sondern der Wirkstoffname. In manchen Apotheken steht „Same as Brand“ oder „Identisch mit Markenprodukt“ auf der Packung. Fragen Sie den Apotheker, wenn Sie unsicher sind. Er kann in der Datenbank nachschauen, ob es sich um ein autorisiertes Generikum handelt.
Mary Lynne Henning
Dezember 24, 2025 AT 07:55Ich hab das letzte Mal ein Generikum genommen und mich danach wie ein Zombie gefühlt. Keine Ahnung, ob’s am Wirkstoff lag oder an den Hilfsstoffen. Aber jetzt weiß ich, warum.
Christian Privitera
Dezember 25, 2025 AT 02:10Ich hab das letzte Jahr wegen meines Blutdrucks immer das Original genommen, weil ich Angst hatte, dass was nicht stimmt. Dann hab ich meinen Apotheker gefragt – und wow, das autorisierte Generikum war genau das gleiche. Spart echt Geld 😊
Jean-Pierre Buttet
Dezember 26, 2025 AT 13:07Interessant, dass du das als 'Erklärung' bezeichnest – als ob das irgendein Geheimnis wäre. Jeder, der auch nur ein bisschen Pharmakologie versteht, weiß, dass autorisierte Generika nur eine Marketing-Verlängerung des Patentschutzes sind. Die FDA hat das längst durchschaut. Aber du, als Laie, glaubst wohl, das sei 'medizinisch identisch' – als ob das Wort 'identisch' irgendetwas mit Wirklichkeit zu tun hätte.
Die Wahrheit: Die Hilfsstoffe sind nicht immer identisch. Die Bioverfügbarkeit variiert subtil. Und ja, bei Schilddrüsenmedikamenten – wo es um Mikrogramme geht – ist das kein Kleinkram. Das ist medizinischer Betrug unter dem Deckmantel der Kostenersparnis.
Und dann kommt noch die Tatsache, dass diese Produkte oft erst nach dem Einstieg der echten Generika kommen – also nicht als Wettbewerb, sondern als Abschöpfungsmechanismus. Das ist kein 'Konsumentenschutz', das ist Corporate Gaming. Die Pharma-Industrie spielt mit dem System, und du, lieber Autor, spielst mit – und vermittelst den Eindruck, das sei ethisch vertretbar.
Ich hab mal einen Patienten gesehen, der nach dem Wechsel zu einem 'identischen' Generikum in eine Krise geriet. Kein Arzt hat das verstanden. Kein Apotheker hat es gemeldet. Weil sie alle glauben, 'Wirkstoff gleich = alles gleich'.
Das ist gefährliche Einfachheit. Und du hast sie hier verharmlost. Bravo.
Thomas Halbeisen
Dezember 26, 2025 AT 17:35Also wenn ich mein Medikament nicht mehr erkenne weil es nicht mehr pink ist dann bin ich wohl ein Psycho
Und wer das Original will der zahlt halt mehr und hält sich an die Regeln
Warum ist das so schwer zu verstehen
Charles Barry
Dezember 27, 2025 AT 00:30Das ist doch alles gelenkt. Die FDA, die Apotheken, die Krankenkassen – alle im Bunde. Autorisierte Generika? Ein Trick, um den Wettbewerb zu unterdrücken, während sie dir vorgaukeln, du bekommst 'das Gleiche'.
Die echten Generika werden von chinesischen Fabriken produziert – die autorisierten? Von denselben Firmen wie das Original. Und du glaubst, die machen das aus Nächstenliebe? Nein. Sie wollen dich an sich binden. Sie wollen, dass du nie merkst, dass du manipuliert wirst.
Und die Liste der FDA? Die wird nicht aktualisiert, weil sie nicht aktualisiert werden darf. Die Daten sind manipuliert. Die Studien? Nicht unabhängig. Du denkst, du hast die Wahrheit gefunden? Nein. Du hast den Marketing-Text gelesen.
Rosemary O'Shea
Dezember 27, 2025 AT 10:37Ich finde es schockierend, dass wir hier über Lebensmittelqualität bei Medikamenten reden – und niemand fragt, wer die Kontrolle hat. Wer überwacht die Herstellung? Wer prüft die Lieferketten? Wer sagt uns, dass die 'identischen' Hilfsstoffe nicht aus einem Lager kommen, das vor drei Jahren wegen Verunreinigungen geschlossen wurde?
Das ist kein 'Konsumentenschutz'. Das ist ein Spiel mit Leben. Und du, lieber Autor, verpackst das als 'Aufklärung'. Aber es ist eine Täuschung mit einem weißen Kittel.
Ich hab mal eine Patientin betreut, die nach dem Wechsel zu einem autorisierten Generikum epileptische Anfälle bekam. Die Ärzte sagten: 'Das kann nicht sein, es ist doch identisch.' Aber es war nicht identisch. Es war nur legal.
Und jetzt? Jetzt wird das als Standard verkauft. Und wir alle schweigen. Weil es billiger ist.
Jan prabhab
Dezember 27, 2025 AT 16:33Ich komme aus Berlin und arbeite im Gesundheitswesen. Was hier beschrieben wird, ist nicht nur technisch korrekt – es ist auch ein Beispiel für kluge, aber ethisch fragwürdige Unternehmensstrategie.
Die Idee, dass ein Unternehmen sein eigenes Produkt als günstigere Alternative anbietet, ist clever. Es verhindert, dass der Markt komplett von Konkurrenten übernommen wird. Aber es untergräbt auch das Prinzip des freien Wettbewerbs, das der Hatch-Waxman Act eigentlich fördern sollte.
Als Patient finde ich es gut, dass es diese Option gibt – besonders wenn man mit Hilfsstoffen Probleme hat. Aber als Bürger finde ich es beunruhigend, dass das System so leicht manipulierbar ist.
Wir brauchen mehr Transparenz. Nicht nur bei der Liste der autorisierten Generika, sondern auch bei den Herstellern. Wer produziert was? Wo? Und wer hat die Kontrolle? Das sollte öffentlich sein – nicht nur für Ärzte, sondern für jeden, der ein Medikament nimmt.
Vielleicht sollte man diese Produkte mit einem kleinen Symbol kennzeichnen: 'Hersteller: Original'. Dann wüsste man wenigstens, wer dahintersteckt.
Und ja – ich hab schon zwei Patienten beraten, die nach dem Wechsel auf ein autorisiertes Generikum plötzlich besser schliefen. Keine Nebenwirkungen. Keine Probleme. Einfach: gleiche Wirkung, günstigerer Preis. Das ist kein Betrug. Das ist Logik. Aber die Logik sollte nicht hinter Geheimnissen versteckt werden.
Eugen Pop
Dezember 28, 2025 AT 01:24Ich hab vor zwei Jahren meinen Blutdruckmedikamentenwechsel gemacht und dachte, ich wäre jetzt arm, weil ich das Original nicht mehr nehmen kann. Aber dann hat mir die Apothekerin gesagt: 'Das ist das Gleiche, nur ohne den Markennamen.' Ich hab sie nicht geglaubt. Bis ich die Packung mit der Originalpackung verglichen hab – gleiche Farbe, gleiche Form, gleiche Dosierung. Nur der Name war anders.
Seitdem nehme ich das. Spart mir 20 Euro im Monat. Und ich hab keine Probleme. Keine Kopfschmerzen. Keine Angst. Einfach: besser leben, weniger zahlen.
Vielleicht ist das ja nicht perfekt. Aber es ist besser als nichts.
Heinz Zimmermann
Dezember 28, 2025 AT 11:36Ich bin 72 und hab seit 15 Jahren Levothyroxin. Hab alles probiert: Original, normales Generikum, jetzt autorisiertes. Kein Unterschied. Mein Tipp: Frag deinen Apotheker. Der weiß, was in der Schublade liegt. Und wenn er sagt 'das ist das Gleiche', dann ist es das auch.
Keine Panik. Kein Drama. Einfach nehmen. Geld sparen. Leben weiter.
Achim Stößer
Dezember 29, 2025 AT 12:46ich hab letztens ein generikum genommen und war danach total müde und hab gedacht das ist der wirkstoff aber jetzt weiss ich dass es an den hilfsstoffen liegen kann und das autorisierte vielleicht besser ist weil es das original ist
danke für den artikel
Tim Schneider
Dezember 30, 2025 AT 13:12Es ist absurd, dass wir über ein Medikament diskutieren, das chemisch identisch ist, aber trotzdem als 'anders' gilt – nur weil es keinen Markennamen trägt. Das ist kein medizinisches Problem. Das ist ein psychologisches. Wir vertrauen dem Namen, nicht der Chemie.
Die Pharmaindustrie hat das perfekt ausgenutzt: Sie hat uns gelehrt, dass 'Marken' = 'Sicherheit'. Aber das ist eine Lüge. Die Chemie ist die Chemie. Ob sie in einer roten Kapsel oder einer blauen liegt – sie wirkt gleich.
Wir brauchen keine neuen Gesetze. Wir brauchen eine neue Einstellung. Weg vom Markenwahn. Hin zur Wissenschaft.
Und ja – wenn ich das Original nicht mehr bezahlen kann, dann nehme ich das autorisierte. Nicht weil es 'besser' ist. Sondern weil es gleich ist. Und das ist mehr als genug.
Matthias Wiedemann
Dezember 31, 2025 AT 21:57Ich hab das mit dem autorisierten Generikum erst vor zwei Monaten erfahren – und ich war total verunsichert. Ich dachte, das ist wie 'günstige Kopie' – aber nein. Es ist das Original. Genau das Gleiche. Nur ohne Logo.
Ich hab meinen Arzt gefragt, ob ich es wechseln kann. Er hat gesagt: 'Wenn du bisher keine Probleme hattest, warum nicht?' Also hab ich’s probiert. Keine Nebenwirkungen. Keine Veränderung. Und ich spare 18 Euro pro Monat.
Ich find’s unglaublich, dass so viele Leute das nicht wissen. Apotheker müssten das aktiv erklären. Nicht nur wenn man fragt. Sondern immer, wenn sie ein Medikament aushändigen.
Und die Krankenkassen – warum zahlen sie nicht immer das autorisierte, wenn es das gleiche ist? Warum zwingen sie uns immer zum billigsten? Das ist nicht fair. Das ist nicht medizinisch. Das ist nur rechnerisch.
Ich hab jetzt eine Liste mit allen meinen Medikamenten, wo ich nachfrage: 'Ist da ein autorisiertes Generikum?' Und wenn ja – ich nehme das. Einfach so.
Vielleicht ist das nicht revolutionär. Aber es ist ein kleiner Sieg. Für mich. Für meinen Geldbeutel. Und für meine Gesundheit.
Denis Haberstroh
Januar 1, 2026 AT 08:45Ich glaube nicht an diese 'autorisierten Generika'. Das ist alles eine Ablenkung. Die Pharmalobby steckt dahinter. Die FDA ist korrumpiert. Die Apotheken sind Teil des Systems. Und du, Autor, bist Teil der Propaganda.
Warum wird das nicht in den offiziellen Listen aufgeführt? Warum ist das nicht transparent? Weil sie wollen, dass wir es nicht sehen. Weil sie wollen, dass wir denken, alles sei okay.
Ich hab mal ein Medikament genommen, das 'identisch' war – und dann hat mein Körper aufgehört zu funktionieren. Die Ärzte haben gesagt: 'Das kann nicht sein.' Aber es war so. Und jetzt? Jetzt ist es 'nur' ein Zufall.
Ich vertraue keinem Medikament mehr, das nicht den Originalnamen trägt. Und ich zahle lieber mehr – als dass ich mein Leben riskiere.
Nina Hofman
Januar 2, 2026 AT 04:35Ich hab vor drei Jahren nach einem Wechsel auf ein normales Generikum starke Magenprobleme bekommen. Der Arzt meinte, das sei 'nur eine Anpassungsphase'. Aber es war keine Phase. Es war eine Reaktion auf die Hilfsstoffe.
Als ich dann auf das autorisierte Generikum gewechselt habe – alles weg. Keine Beschwerden mehr. Keine Angst mehr. Ich hab einfach das Gleiche genommen – nur ohne den Markennamen.
Ich hab das jetzt allen meinen Freunden erzählt. Vor allem denen, die auch Schilddrüsenmedikamente nehmen. Das ist kein 'billiges' Medikament. Das ist ein 'sicheres' Medikament.
Frage deinen Apotheker. Nicht den Arzt. Der weiß oft gar nicht, dass es das gibt.
Und wenn er sagt: 'Das gibt’s nicht' – dann sag: 'Doch. Es gibt es. Und ich hab’s genommen.'
Thomas Halbeisen
Januar 2, 2026 AT 09:26Ich hab das Original genommen weil ich keine Lust hab mich mit chemie rumzuschlagen
und wenn ich es nicht erkenne dann ist es nicht mein medikament
und wenn ich es nicht erkenne dann bin ich nicht sicher
und wenn ich nicht sicher bin dann bin ich krank
und wenn ich krank bin dann bin ich tot
also nein
ich will mein pinkes pillchen
Peter Priegann
Januar 2, 2026 AT 11:40Ich hab das letzte Jahr mit meinem Vater diskutiert. Der ist 80 und nimmt Blutverdünner. Ich hab ihm erklärt, dass das autorisierte Generikum das Original ist – nur günstiger. Er hat gesagt: 'Wenn das so ist, warum gibt es das dann nicht in jeder Apotheke?' Ich hab nachgeschaut – und tatsächlich: Die meisten Apotheken haben’s nicht auf Lager. Warum? Weil sie’s nicht verkaufen wollen. Weil sie nicht wissen, wie man’s erklärt. Weil sie Angst haben, dass der Patient sich beschwert.
Das ist das Problem. Nicht die Medikamente. Sondern das System. Wir haben die Technik. Wir haben die Wissenschaft. Aber wir haben keine Kommunikation.
Und das ist traurig.
Eugen Pop
Januar 3, 2026 AT 12:23Ich hab das jetzt auch meinem Bruder erzählt – der nimmt Colchicine. Hatte immer Bauchschmerzen mit dem Generikum. Jetzt nimmt er das autorisierte. Keine Probleme mehr. Sagt er: 'Ich hab das Gefühl, als hätte ich nie gewechselt.'
Vielleicht ist das der größte Beweis: Wenn du es nicht merkst, dann ist es richtig.